Juli 20, 2020

4 ultimative Versandtipps für Onlineshop-Betreiber

Lesezeit ungefähr 4 min

Onlineshopper werden immer anspruchsvoller. Das betrifft nicht nur die Produktqualität, sondern auch den reibungslosen Versand der gekauften Ware. Hinzu kommt, dass es immer schwieriger wird, Kunden langfristig an den eigenen Onlineshop zu binden. Während in stationären Läden noch viel auf Stammkundschaft gesetzt wird, reichen eine schlechte Bewertung oder ein günstigeres Angebot aus, um einen Kunden im E-Commerce zu verlieren. Umso wichtiger ist es daher für Onlinehändler, das Kauferlebnis vom ersten bis zum letzten Berührungspunkt, nämlich dem Versand, bestmöglich zu optimieren. 

Um Ihren Onlineshop hierbei zu unterstützen, verrät Ihnen Cenk Bayraktar von Sendcloud in diesem Artikel 4 ultimative Versandtipps. Wollen Sie weitere Tipps für die optimale Versandstrategie erhalten? Im Whitepaper von Sendcloud finden Sie 25 nützliche Tipps und Tricks, um die richtige und vor allem profitabelste Versandstrategie für Ihren Onlineshop zu finden.

1. Flexibilität bei der Versandart

Die Kunden von heute fordern immer mehr Flexibilität, was den Versand von bestellten Produkten betrifft. Erkenntnisse zeigen, dass nur jeder zweite Kunde mit der Möglichkeit, Lieferzeitdatum oder die Versandadresse nach erfolgreichem Kauf zu ändern, zufrieden ist. Dementsprechend versuchen immer mehr Paketdienste, den starren Versandprozess flexibler zu gestalten. Mit DPD Predict beispielsweise können Empfänger Lieferort und -zeit bei Bedarf ändern. Zudem erhalten sie am Liefertag ein einstündiges Zeitfenster für die Paketzustellung und können diese per Live-Tracking in Echtzeit verfolgen.

Der Trend geht auch immer mehr dahin, Onlinekäufer selbst bestimmen zu lassen, mit welchem Paketdienst sie ihre Ware geliefert bekommen wollen. Das hängt damit zusammen, dass Kundenzufriedenheit von subjektiven Faktoren wie persönlichen Erfahrungen oder dem Paketboten abhängen. So mag der DHL-Bote in Berlin Kreuzberg freundlich sein, dafür aber in Frankfurt unzuverlässig. Sympathien für bestimmte Versanddienstleister sind somit immer etwas Persönliches. Clevere Lösungen helfen, diesen Prozess zu optimieren und unterstützen Onlineshops dabei, nationale und internationale Paketdienste sowie deren Versandmethoden beliebig zu kombinieren und im Checkout anzubieten. 

2. Schneller Versand als USP

Spätestens seit Amazon sich dem Thema Same-Day-Delivery gewidmet hat, ist die Lieferung am selben Tag auch im deutschen E-Commerce zum Thema geworden. Obwohl dies in Deutschland zwar noch in den Kinderschuhen stecken mag, werden sich Onlineshopper schnell an diesen Luxus gewöhnen und bald als Standard ansehen. 

Die größte Herausforderung für deutsche Onlineshops wird es wohl sein, einen Paketdienst zu finden, der bundesweit same day liefert. Die derzeitigen Anbieter konzentrieren sich vorwiegend auf urbane Gebiete und bieten, wenn überhaupt, nur eine Zustellung zwischen größeren Städten an. Für schnelle Lieferungen bieten sich daher Expressservices wie z.B. UPS Express Saver oder DHL Express bestens an.

Beachten Sie bei Auslandssendungen außerhalb der EU, die notwendigen Zoll- und Ausfuhrdokumente (wie z.B. die Zollinhaltserklärung CN22 oder CN23 bzw. die Handelsrechnung) mitzufügen, um einen reibungslosen internationalen Versand zu garantieren. 

3. Safety first beim Verpacken

Für einen Onlineshopper gibt es neben schlechter Qualität wohl nichts Schlimmeres, als ein beschädigtes Produkt zu erhalten. Zur zerstörten Vorfreude kommt noch der oftmals mühsame Prozess der Reklamation hinzu. Achten Sie deshalb darauf, Ihre Sendungen bestmöglich zu verpacken, um verärgerte Kunden und enorme Zusatzkosten zu vermeiden.

Kartonagen zählen weiterhin zu den stabilsten Verpackungsmaterialien. Je nach Stärke und Größe des Kartons kann nahezu alles unbeschädigt versendet werden. Wichtig ist, dass Sie vorher über das Gewicht Ihrer Sendung Bescheid wissen, um die richtige Stärke des Kartons zu wählen. Dieser soll sich unter der Belastung des Inhalts nicht durchbiegen und schon gar nicht reißen. 

Zusätzliche Füllmaterialien wie Luftpolster, Füllchips oder umweltfreundlicheres Schrenzpapier schützen die versandte Ware, indem sie leere Räume im Versandkarton ausfüllen. Luftpolster lassen sich flexibel einsetzen, in Form von Folien für kleinere Pakete oder als Kissen für größere Kartonagen. Falls Sie elektronische Ware versenden, können Sie antistatische Polsterungen verwenden. Bei Bedarf bietet es sich auch an, die Ecken zusätzlich zu stabilisieren.

4. Geheimwaffe: Personalisierbares Online-Retourenportal

Egal wie viel Mühe sich Onlineshop-Betreiber geben, Produkte genau zu beschreiben, passende Produktfotos zu ergänzen oder stabil zu verpacken – Retouren gibt es immer. Auch wenn Rücksendungen mit zusätzlichen Kosten verbunden sind, kann ein einfaches und unkompliziertes Retourenmanagement ein Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern sein. 

Menschen sind bekanntlich von Natur aus faul. Daher ist es wenig verwunderlich, dass Kunden den geringstmöglichen Aufwand mit ihrer Retoure haben wollen. Rücksendungen sind aber durchaus nicht nur negativ zu betrachten. Mit der Retourenlösung von Sendcloud setzen Onlineshops auf Transparenz und Einfachheit. So unterstützt Ihr personalisierbares Online-Retourenportal Ihre Kunden beim Retournieren und erleichtert ihnen die Wahl über Geldrückerstattung, Ersatz oder Gutschrift. Zudem schafft ein Live-Status-Update der Retouren mehr Vertrauen. Die automatische Erstellung der Retourenlabels gehört selbstverständlich auch dazu.

Informieren Sie Kunden zudem über Status-Updates, indem Sie Transaktionsmails versenden – das heißt, vollautomatisierte E-Mails, die durch bestimmte Handlungen Ihrer Kunden ausgelöst werden. Durch den anlassbezogenen Inhalt der Transaktionsmails schaffen Sie einen persönlichen Bezug und gewinnen damit zusätzliches Vertrauen. Versenden Sie zum Beispiel bei Sendinblue auch transaktionale SMS und erreichen Sie Ihre Kunden damit direkt auf dem Telefon.

Von Versand bis Retoure: Ihr Schlüssel zum Erfolg im E-Commerce

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kunden immer mehr Selbstbestimmung fordern. Das betrifft Versandart, Zustellort und -zeit aber auch das Zurücksenden von bestellter Ware. Onlineshop-Betreiber, die es verstehen, auf diese Bedürfnisse einzugehen und aus den neuen Herausforderungen Stärken zu machen (z.B. Retouren) und clevere Lösungen wählen, werden diejenigen sein, die sich langfristig durchsetzen und auch neben Marktgrößen wie Amazon, Zalando & Co. erfolgreich koexistieren können.

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