Oktober 26, 2020

Social Media-Ranking: Börsenkonzerne im internationalen Vergleich

Lesezeit ungefähr 2 min

Heutzutage müssen Unternehmen auch auf Social Media aktiv sein. Dabei reicht es nicht, nur in einem sozialen Netzwerk präsent zu sein. Uns hat interessiert, wie die deutschen Konzerne im internationalen Social Media-Check abschneiden. Dafür haben wir die Social Media-Performance der größten börsennotierten Unternehmen aus den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland verglichen. Untersucht wurden dafür die LinkedIn-, Twitter-, Facebook- und Instagram-Profile der Konzerne des Dow Jones, CAC40, DAX30 sowie die 30 größten Unternehmen des FTSE100.

Demnach gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern. Die folgenden Tabellen geben einen Überblick über die Ergebnisse: 

Von den vier verglichenen Ländern weisen die Unternehmen aus dem amerikanischen Dow Jones mit durchschnittlich 25 Millionen Followern die meisten Fans in den sozialen Netzwerken auf. Mit deutlichem Abstand folgen die Firmen des deutschen Leitindex: 6,7 Millionen Menschen erreichen die Accounts im Schnitt. Den Unternehmen aus Frankreich und Großbritannien folgen durchschnittlich fünf bzw. 2,4 Millionen Menschen. 

Bei der Anzahl an Beiträgen führen jedoch die britischen Unternehmen das Ranking an: Rund 87.000 Beiträge veröffentlichten die Firmen im Schnitt auf ihren Profilen. Ähnlich aktiv sind die Firmen aus den USA mit durchschnittlich 70.000 Posts. Die Konzerne des französischen CAC40 und DAX30 gehen es hingegen ruhiger an: Durchschnittlich 13.000 bzw. 10.000 Beiträge posteten deren Accounts.

Fast 15 Millionen Abonnenten verzeichnen die US-Unternehmen im Schnitt auf Facebook. Damit ist das soziale Netzwerk bei den amerikanischen Konzernen die beliebteste Plattform. Auch in Deutschland und Frankreich sammeln sich die meisten Follower unter den Facebook-Firmenaccounts: 3,5 bzw. 3,1 Millionen Menschen folgen dort den größten börsennotierten Unternehmen. In Großbritannien ist LinkedIn hingegen am beliebtesten: Auf der Business-Plattform erreichen die Konzerne im Schnitt 1,2 Millionen Follower. 

Gemessen an der Anzahl an Followern sind die Unternehmen des Dow Jones den anderen Leitindizes weit voraus: Nike (170 Millionen), Coca-Cola (113 Millionen), McDonalds (89 Millionen) und Walt Disney (84 Millionen) führen das Ranking der beliebtesten Unternehmen deutlich an. Auf Platz fünf folgt jedoch mit Adidas eine deutsche Firma: 70 Millionen Follower versammeln sich unter den Social Media-Accounts. 

Hinsichtlich der Anzahl der Posts auf den jeweiligen Accounts ist die britische Supermarktkette Tesco mit knapp 2,4 Millionen Beiträgen ungeschlagen. Auf Platz zwei der aktivsten Unternehmen folgt McDonalds mit 650.000 Beiträgen sowie mit Walmart eine weitere Supermarktkette (570.000). 

Maximilian Modl, Managing Director Sendinblue Deutschland, kommentiert die Analyse:

“Die Präsenz in sozialen Netzwerken ermöglicht den Unternehmen neben Direktmarketingoptionen wie E-Mail oder Chat, in direkten Kontakt mit Aktionären, Kunden und anderen Interessierten zu treten. Bei der durchschnittlichen Anzahl an Posts zeigt sich jedoch, dass die größten deutschen Konzerne dabei noch international hinterherhinken. Folglich können die DAX30-Konzerne ihre Social Media-Aktivitäten noch weiter ausbauen. Insbesondere in der Kommunikation mit jüngeren Zielgruppen kann dies von großem Vorteil sein.”

Einige Unternehmen haben für bestimmte Social Media-Plattformen nur lokale Profile. Sofern es keine übergeordneten Accounts gab, wurden z.T. diese herangezogen.

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