Januar 11, 2021

Die 33 besten Newsletter-Tipps 💡💡💡

Lesezeit ungefÀhr 20 min
Spamfilter, Blocklist und Allowlist

Wie Sie einen Newsletter erstellen, der auch wirklich gelesen wird? Der nicht sofort im Papierkorb landet ohne jemals geöffnet worden zu sein? Wir verraten es Ihnen. 

Mit unseren 33 Tipps katapultieren Sie Ihr E-Mail Marketing auf ein neues Level und erstellen erfolgreiche Newsletter, die Leserherzen höher schlagen lassen.

Denn: Newsletter Marketing – ein alter Hut? Auf keinen Fall. Die E-Mail ist auch nach 45 Jahren und trotz Facebook, Instagram und Co. der effizienteste Kommunikationskanal im Online Marketing. Wenn es darum geht, eine vertrauensvolle Beziehung zu (potenziellen) Kund:innen aufzubauen und diese langfristig an das eigene Unternehmen zu binden, ist und bleibt die E-Mail einfach unschlagbar.

💡 Tipps fĂŒr einen hochwertigen Newsletter-Verteiler

Die Basis eines jeden Newsletters ist die Mailingliste. Denn ohne EmpfĂ€nger:innen kein Newsletter. GrundsĂ€tzlich gilt hierbei: QualitĂ€t vor QuantitĂ€t. 

Behalten Sie hierbei die folgenden Tipps im Hinterkopf:

Keine E-Mail-Adressen kaufen

Regel Nummer eins im Newsletter Marketing: der kĂ€ufliche Erwerb von E-Mail-Adressen ist tabu. Auch wenn dieser Weg zunĂ€chst vielleicht verlockend klingen mag, sprechen viele GrĂŒnde ausdrĂŒcklich dagegen.

Gekaufte E-Mail-Listen sind hĂ€ufig nicht nur fehlerhaft, sondern meist auch veraltet. Einen Teil der Adressen können Sie also ĂŒberhaupt nicht nutzen. Der andere Teil interessiert sich höchstwahrscheinlich sowieso nicht fĂŒr Ihren Newsletter. Und Spamfilter sind mittlerweile sehr gut darin geworden, unerwĂŒnschte Mails zu identifizieren und zu blocken. 

Außerdem: E-Mail-Adressen kaufen widerspricht den datenschutzrechtlichen Anforderungen. Denn bevor ein Newsletter versendet wird, muss immer die Einwilligung der EmpfĂ€nger:innen eingeholt werden. Das ist bei gekauften Adressen logischerweise nicht der Fall. FĂŒr Ihren Newsletter-Erfolg sind gekaufte Adresslisten somit wertlos und Ihr Geld an anderer Stelle besser aufgehoben.

Lesen Sie hier noch mehr GrĂŒnde, warum das Kaufen von E-Mail-Adressen ein absolutes No-Go im Newsletter Marketing ist.

Datenschutz beachten

Im Newsletter Marketing fĂŒhrt kein Weg an ihm vorbei: dem Datenschutz. 

Wir haben es oben bereits kurz erwĂ€hnt: SpĂ€testens seit dem Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) darf Ihr Newsletter-Verteiler nur aus E-Mail-Adressen bestehen, die dem Erhalt Ihrer E-Mail ausdrĂŒcklich zugestimmt haben. Wie Sie diese Einwilligung einholen? 

Das Double-Opt-In Verfahren hat sich hierbei als bester und rechtssicherster Anmeldeprozess etabliert. Das Doi funktioniert im Prinzip so: Potenzielle Interessent:innen melden sich fĂŒr Ihren Newsletter an. Anschließend erhalten diese eine E-Mail mit einem individuellen BestĂ€tigungslink. Mit dem Klick auf diesen Link willigen sie aktiv dem Empfang Ihres Newsletter ein und erst dann haben Sie einen Kontakt mehr in Ihrem E-Mail-Verteiler.

Erfahren Sie hier, wie Sie Schritt fĂŒr Schritt DSGVO-konforme Newsletter-Anmeldeformulare erstellen.

Auch wichtig: Ein DSGVO-konformer Newsletter muss zum Beispiel auch immer einen Abmeldelink und das Impressum enthalten.

Erfahren Sie in dem kostenlosen E-Mail-Marketing-Seminar unserer Sendinblue Academy, wie Sie DSGVO-konform Newsletter erstellen und welche weiteren Tipps und Tricks es im E-Mail Marketing zu beachten gibt.

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Newsletter-Anmeldeformular richtig platzieren

Was nĂŒtzt der weltbeste Newsletter, wenn er bei niemandem im Postfach landet? Die richtige Platzierung Ihres Newsletter-Anmeldeformulars ist entscheidend beim Sammeln von E-Mail-Adressen. Sie sollten das Formular so platzieren, dass sich potenzielle Abonnent:innen weder penetrant genervt davon fĂŒhlen, noch sollten sie es lange suchen mĂŒssen. 

Teasern Sie Ihr Newsletter-Anmeldeformular als Eyecatcher zum Beispiel in der Opt-in-Bar ganz oben auf Ihrer Website an oder platzieren Sie es in der Sidebar oder in einem Exit Pop-up. Wir empfehlen Ihnen zusĂ€tzlich eine eigene Landingpage zu erstellen, auf der sich Nutzer:innen zu Ihrem Newsletter anmelden können. 

Kontaktliste sauber halten

Entfernen Sie diejenigen EmpfĂ€nger:innen, die – je nach Versandfrequenz – innerhalb der letzten sechs bis zwölf Monate nicht mehr geöffnet oder geklickt haben.

Das reduziert Beschwerden und erhöht obendrein indirekt Öffnungs- und Klickraten. Denn Kontakte, die offenbar sowieso kein Interesse haben und nicht öffnen oder klicken, werden gar nicht mehr angeschrieben.

Noch mehr Tipps und Tricks zum Thema Mailingliste gibt es hier.

💡 Tipps fĂŒr eine ĂŒberzeugende Absenderzeile

Ihre Absenderzeile, bestehend aus Absendername, Betreff und Preheader, ist der erste Eyecatcher Ihres Newsletter. Sie beantwortet die erste unterbewusste Frage Ihrer Abonnent:innen: Spam, Ja oder Nein? 

Bevor Sie sich also dem eigentlichen Newsletter-Erstellen widmen, sollten Sie sich zunĂ€chst eine ĂŒberzeugende Absenderzeile ĂŒberlegen, um Ihre EmpfĂ€nger:innen davon zu ĂŒberzeugen, Ihre E-Mail ĂŒberhaupt zu öffnen. Und das ist manchmal gar nicht so leicht bei der Flut an Mailings, die tĂ€glich im Postfach landet. 

Hier unsere Tipps kurz und knapp zusammengefasst:

Persönlicher Absender

Verwenden Sie im Absender Ihren Markennamen. Das schafft Vertrauen und stĂ€rkt den Wiedererkennungswert. Beispielsweise können Sie einfach nur Ihren Firmen/Marken-Namen hinschreiben oder eine Kombination aus Markennamen und Ihrem Vornamen verwenden (z.B. Josefine von Sendinblue). 

Mit einem:r persönlichen Ansprechpartner:in stellen Sie bereits von Anfang an eine emotionale Beziehung her und stÀrken die Kundenbindung.

Überzeugende Betreffzeile

So viel ist sicher: Sie werden nicht der einzige Newsletter im Postfach Ihrer EmpfĂ€nger:innen sein. Entsprechend wichtig ist es, der Betreffzeile ein wenig KreativitĂ€t und Bedeutung zu schenken. Denn ist der Betreff besonders unglĂŒcklich gewĂ€hlt, sorgt er dafĂŒr, dass es Ihr Newsletter noch nicht einmal bis in das Postfach schafft.

Mit viel Pech landet er direkt im Spam. Vermeiden Sie daher bestimmte Begriffe (z.B. dringend, gratis, €€, $$, sexy), die die Spamfilter von E-Mail-Providern in Alarmbereitschaft setzen. 

Außerdem gilt: In der KĂŒrze liegt die WĂŒrze. Achten Sie darauf, dass Ihr Betreff nicht zu lang ist. Wir empfehlen Ihnen grundsĂ€tzlich eine Betreff-LĂ€nge von maximal 50 Zeichen – auf diese Weise wird Ihr Text sowohl in der Desktop-Ansicht als auch auf Smartphones und Tablets vollstĂ€ndig angezeigt.

Noch mehr Tipps fĂŒr die perfekte Betreffzeile finden Sie hier.

Persönlich zieht am besten

Anonymes Massenmailing? Das war einmal. Sprechen Sie Ihre EmpfĂ€nger:innen bereits in der Betreffzeile persönlich beim Namen an (z.B. “Hi Nicole”). So geben Sie Ihren Leser:innen das GefĂŒhl, ein ganz besonderer Kontakt in Ihrer Liste zu sein. 

Newsletter-Tipps von Sendinblue

Sie kennen den Namen Ihrer Kontakte nicht? Dann können Sie Ihrem Newsletter-Betreff trotzdem einen persönlichen Touch verleihen (z.B. “Lieber Fashion-Freund”). Wussten Sie, dass eine persönliche Ansprache im Betreff Ihre Öffnungsrate bereits um 10,6% erhöht? Probieren Sie es einfach einmal aus.

Preheader verwenden

Der Preheader ist quasi die VerlĂ€ngerung Ihrer Betreffzeile und wird beim Newsletter-Erstellen hĂ€ufig unterschĂ€tzt, kann aber deutlich zum Erfolg Ihres Mailings beitragen. Aber: Wiederholen Sie im Preheader nicht einfach nur Ihre Betreffzeile, sondern teasern Sie erste Informationen zum Inhalt Ihres Newsletters an und machen Sie neugierig auf mehr. 

Der Preheader wird in Gmail, Apple Mail und Outlook und damit in den am hÀufigsten verwendeten E-Mail Clients angezeigt und birgt damit jede Menge Potenzial, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Ehrlich wÀhrt am lÀngsten

Dies ist vielleicht der wichtigste Tipp, den wir Ihnen geben können: Ein guter E-Mail-Betreff und Preheader sollten nicht einfach nur die Öffnungsrate eines einzelnen Newsletters maximieren. Sie sollten vor allem dazu beitragen, eine dauerhafte Beziehung zwischen Ihrer Marke und Ihren Kund:innen aufzubauen. 

Vermeiden Sie es also, ĂŒber den Inhalt Ihrer E-Mails zu lĂŒgen, das berĂŒhmte “GefĂŒhl der Dringlichkeit” zu missbrauchen oder andere Dinge, die Ihre Öffnungsraten kĂŒnstlich erhöhen. Das bringt langfristig keine Punkte.

💡 Tipps fĂŒr ein ansprechendes Newsletter Design

Im Newsletter Marketing gilt: Das Auge liest mit. Ein hĂŒbsches Layout ist somit das A und O fĂŒr einen erfolgreichen Newsletter. Heben Sie sich von Ihren Wettbewerber:innen ab und finden Sie Ihr Design.

Wichtig: Behalten Sie immer Ihre Zielgruppe im Hinterkopf und bleiben Sie Ihrer Corporate Identity treu.

Beachten Sie zudem folgende Tipps:

Weniger ist mehr

Ein Newsletter gibt Ihnen die Möglichkeit, einen Überblick ĂŒber Ihre wichtigsten Produkte oder Angebote zu geben. Das spart vor allem Ihren EmpfĂ€nger:innen viel Recherche-Zeit. Passen Sie jedoch auf, dass Sie Ihr Mailing nicht ĂŒberladen.

Achten Sie zudem darauf, dass die wichtigsten Inhalte am Anfang beziehungsweise ĂŒber dem ersten Seitenumbruch stehen. 

Gut strukturiert

Grafische Elemente wie Trennlinien, Infoboxen, Checklisten und knackige Überschriften grenzen einzelne Elemente klar voneinander ab und sorgen fĂŒr eine bessere Übersichtlichkeit. Und das wiederum sorgt bei Ihren EmpfĂ€nger:innen fĂŒr eine bessere Lesbarkeit und lĂ€dt zum Weiterscrollen ein.

Wichtig: Alle Inhalte sollten ohne horizontales Scrollen sichtbar sein. Überschreiten Sie deshalb nicht 600px Breite.

Visuals einbauen

Visuelle Elemente wie Bilder, Videos oder GIFs machen Ihre E-Mail Marketing-Kampagnen lebendig und sorgen fĂŒr Aufmerksamkeit. Allein Bilder generieren eine bis zu 42% höhere Click Through Rate als E-Mails ohne Bilder.

Jedoch nicht zu voreilig: Wir empfehlen einen Bildanteil von ca. 20-30% und eine Bildbreite von maximal 600 Pixel, um lange Ladezeiten und Darstellungsprobleme zu vermeiden. 

newsletter tipps sendinblue

Ihre Bilder sollten zudem unterstĂŒtzend zu Ihrem Text eingesetzt werden und somit immer einen Mehrwert beim Lesen bieten. Und nicht vergessen: FĂŒgen Sie fĂŒr jedes Bild immer einen ALT-Text (Alternativtext) hinzu, fĂŒr den Fall, dass es einmal nicht angezeigt wird. Der hinterlegte Alternativtext ist eine kurze Beschreibung des nicht geladenen Bildes und ist fĂŒr Ihre Nutzer:innen nicht sichtbar, aber fĂŒr Suchmaschinen sehr wichtig.

Emojis als Eyecatcher 😍💙🚀

Nicht nur im Privaten, sondern auch im professionellen Newsletter Marketing sind Emojis bereits angekommen. Sie verbreiten beim Lesen Spaß und lösen klare Assoziationen aus.

Zudem verleihen Emojis Ihrem Newsletter einen persönlichen Touch und helfen dabei, Spam-Wörter vorteilhaft zu ersetzen sowie die LĂ€nge Ihres Betreffs in den Griff zu bekommen. Verwenden Sie beispielsweise ⏰ anstelle des Spam-Begriffs “dringend”.

Aber auch hier gilt: Emojis sparsam und immer sinnvoll je nach Branche einsetzen.

Professionelle Designvorlagen

Mit einer professionellen E-Mail Marketing Software ist das Erstellen eines Newsletters ein echtes Kinderspiel. Sie mĂŒssen weder designen noch programmieren können. Denn die meisten Tools haben einen Drag&Drop-Editor, mit dem Sie nach Baukastenprinzip einfach Elemente reinziehen, platzieren und anpassen können.

Noch schneller geht das Gestalten mit Newsletter-Vorlagen, die Sie individuell anpassen und immer wieder verwenden können. Bei Sendinblue haben Sie beispielsweise Zugriff auf ĂŒber 70 Vorlagen – viele davon sind auch bereits im kostenlosen Paket erhĂ€ltlich. Hier ein kleiner Einblick in unsere Vorlagengalerie: 

Sendinblue Vorlagengalerie

Responsives Design

Viele Nutzer:innen rufen ihre E-Mails heutzutage unterwegs auf dem Handy ab. Ob Smartphone, Tablet oder Desktop – um Ihren Leser:innen heute gerecht zu werden, benötigen Sie ein Newsletter Design, das die Darstellung automatisch an die BildschirmgrĂ¶ĂŸe jedes EndgerĂ€ts anpasst (responsives Design).

GlĂŒcklicherweise bieten die meisten professionellen Newsletter Tools bereits responsive Vorlagen an, die Sie ganz nach Ihrem Gusto bearbeiten können.

💡 Tipps fĂŒr den perfekten Newsletter-Inhalt

Das SchlĂŒsselwort im Newsletter Marketing lautet: Relevanz. Denn je relevanter Ihre Inhalte, desto besser die Performance Ihrer Kampagne. Anders gesagt: Was nicht interessiert, wird auch nicht gelesen. Im schlimmsten Fall wird Ihr Mailing direkt in den Spam-Ordner geschoben oder Ihre Kontakte melden sich vom Newsletter ab. 

Finden Sie heraus, wo die jeweiligen Interessen liegen und bieten Sie Ihren Kund:innen einen echten inhaltlichen Mehrwert.

Beachten Sie auch die folgenden Tipps:

Lassen Sie Ihrer KreativitÀt freien Lauf

Zugegeben, es ist manchmal gar nicht so leicht, immerzu neue Newsletter-Ideen aus dem Hut zu zaubern. Aber bevor Sie die hundertste Unternehmens-News versenden, sollten Sie ein bisschen kreativ werden.

Um Ihre EmpfÀnger:innen dauerhaft bei Laune und die Aufmerksamkeit konstant aufrecht zu erhalten, können Sie beispielsweise pro Woche einen Tipp versenden. Ihre Abonnent:innen wissen dadurch genau, was sie erwartet, wenn sie Ihr Mailing im Posteingang finden. Und das Beste: Routine schafft Vertrauen.

Wie wĂ€re es außerdem mit einem individuellen Rabatt-Gutschein fĂŒr treue Fans oder zum Anlocken von neuen potenziellen Kund:innen? Oder fassen Sie nĂŒtzliche Tipps und Highlights kompakt in Checklisten zusammen und bringen Sie so gleichzeitig Ihr Expertenwissen zum Ausdruck.

Ob Gutscheine, Checklisten, spannende Online Events oder saisonale und festtagsbezogene Newsletter – bringen Sie frischen Wind in Ihr E-Mail Marketing und stellen Sie Ihre besten Inhalte zusammen. 

Lassen Sie sich bei Ihrem nÀchsten Newsletter von unseren 50 kreativen Newsletter-Ideen inspirieren.

Leser:innen einbeziehen

Eine gute Möglichkeit, um die Beziehung zu Ihren EmpfĂ€nger:innen zu stĂ€rken oder an neue Ideen fĂŒr Newsletter-Inhalte zu kommen? Bitten Sie Ihre Leser:innen um Input!

Fragen Sie sie zum Beispiel nach ihren besten Newsletter-Tipps und geben Sie im Gegenzug einen Rabatt auf die nÀchste Bestellung. Die eingehenden Antworten können Sie im nÀchsten Newsletter veröffentlichen.

AussagekrĂ€ftige Überschrift

Die Überschrift eines Newsletters ist besonders wichtig. Sie sticht beim Lesen als erstes ins Auge und entscheidend darĂŒber, ob Ihr Newsletter als relevant erachtet wird oder nicht. Stellen Sie sicher, eine Überschrift zu wĂ€hlen, die Ihre EmpfĂ€nger:innen direkt anspricht und das Interesse zum Weiterlesen weckt.

Der Ton macht die Musik

Schreiben Sie kurze SĂ€tze und verwenden Sie aktivierende Verben. Stellen Sie sich vor, Sie wĂŒrden an eine einzelne Person schreiben und verwenden Sie einen konversationellen Ton. ErzĂ€hlen Sie eine Geschichte und zeigen Sie Persönlichkeit. Das schafft eine vertrauensvolle und langfristige Kundenbindung.  

Reagieren Sie auf Ihre Leser:innen

Wenn Sie wissen, dass sich Ihre EmpfĂ€nger:innen fĂŒr ein bestimmtes Thema interessieren, dann gehen Sie darauf ein. Greifen Sie das Thema zum Beispiel in Ihrem nĂ€chsten Newsletter auf und erhalten Sie so die Aufmerksamkeit aufrecht. Anschließend können Sie einen eleganten Übergang zum nĂ€chsten Thema oder Produkt finden.

So individuell wie möglich durch Segmentierung

Wir können es nicht oft genug betonen: Versuchen Sie Ihren Newsletter so individuell und persönlich wie möglich zu gestalten. Neben einer persönlichen Namensansprache sollten Sie Ihren Newsletter auch immer individuell an die Customer Journey Ihrer Kund:innen anpassen. Stichwort: Segmentierung. 

Sortieren Sie hierfĂŒr Ihre Kontaktliste nach bestimmten Merkmalen (z.B. Interessen, Geschlecht) in verschiedene Gruppen und versenden Sie so individualisierte Inhalte und maßgeschneiderte Produktempfehlungen. Eine solche Funktion steht Ihnen bei einer professionellen Newsletter Software wie Sendinblue zur VerfĂŒgung. 

Erstellen Sie beispielsweise auch eine Gruppe mit EmpfĂ€nger:innen, die Ihren Newsletter noch nicht geöffnet haben und richten Sie eine Retargeting-Kampagne fĂŒr diese EmpfĂ€ngergruppe ein.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Segmentierung.

Aktivieren Sie mit einem CTA

Call to Actions (CTAs), zum Beispiel in Form eines Buttons, sind die ideale Möglichkeit, um Ihre Leser:innen zu einer Aktion zu verleiten und damit fĂŒr ordentlich Website Traffic und Conversions zu sorgen.

Ob “Jetzt kostenloses E-Book herunterladen”, “Ihr exklusiver Rabatt-Gutschein” oder “Hier mehr erfahren” – ein gut gestalteter CTA Button beinhaltet eine klare und eindeutige Handlungsaufforderung. 

CTAs sollten sich zudem farblich vom Rest Ihrer Newsletter-Vorlage abheben. Visuelle Elemente und Akzente helfen dabei, auf Ihren Button aufmerksam zu machen. Achten Sie dabei darauf, die CTAs groß genug zu gestalten. So haben auch EmpfĂ€nger:innen via Handy die Möglichkeit, auf den Button zu klicken. Ein CTA im Teaserbild animiert ĂŒbrigens besonders effektiv zum Klicken.

Setzen Sie auf Multichannel-Kommunikation

Effektives Marketing verfolgt einen ganzheitlichen, kanalĂŒbergreifenden Ansatz. Newsletter Marketing ermöglicht Ihnen, Kampagnen gezielt an Kund:innen auszuspielen, die bereits Interesse an Ihrer Marke gezeigt haben. SMS Marketing ist besonders aufmerksamkeitsstark in Kombination mit einem zeitkritischen Angebot.

Social Media-KanĂ€le bieten dagegen die Möglichkeit, ein breites Publikum zu erreichen und Newsletter-Abonnent:innen ĂŒber Retargeting-Anzeigen erneut anzusprechen. 

Denn bei der ganzen Flut an Angeboten werden Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kund:innen eher auf sich ziehen, wenn diese Ihre Kampagne mehr als einmal zu Gesicht bekommen. 

💡 Tipps fĂŒr den idealen Newsletter-Versand

Eine Newsletter-Kampagne kann bis ins letzte Detail durchgeplant sein, wenn der Veröffentlichungs-Zeitpunkt nicht stimmt, bleibt der gewĂŒnschte Erfolg leider trotzdem aus. 

Behalten Sie hierbei diese Tipps im Hinterkopf:

Das ideale Timing

Der ideale Zeitpunkt ist von verschiedenen Faktoren abhĂ€ngig (z.B. Versandtag, Uhrzeit, Branche). GrundsĂ€tzlich sollten Sie Ihren Newsletter natĂŒrlich immer zu einem Zeitpunkt versenden, an dem Ihre Zielgruppe auch Zeit zum Lesen Ihrer E-Mail hat. Je nach Branche ist es daher wichtig, BerufstĂ€tigkeit, Familienleben und den grundsĂ€tzlichen Alltag Ihrer EmpfĂ€nger:innen in die Planung mit einzubeziehen. 

Ist die Zielgruppe Ihres Newsletters eher Endverbraucher (B2C) oder Gewerbetreibende (B2B)? Als Faustregel gilt: B2B morgens von Montag bis Freitag und  B2C morgens oder abends von Montag bis Sonntag.

Testen Sie die beste Versandzeit

Der passende Zeitpunkt zum Newsletter versenden ist wie gesagt dann, wenn Ihre EmpfĂ€nger:innen online sind. Testen Sie hierfĂŒr verschiedene Versandzeiten, um herauszufinden, wann Ihre Zielgruppe Ihren Mailings die grĂ¶ĂŸte Aufmerksamkeit schenkt.

Gute E-Mail Marketing Tools wie Sendinblue bieten ĂŒbrigens eine Funktion fĂŒr Versandoptimierung an, mit der Ihr Newsletter automatisiert zum besten Zeitpunkt fĂŒr jeden einzelnen Kontakt verschickt und so Ihre Öffnungsrate maximiert wird. 

Zeitzone beachten

Ist Ihr Unternehmen auch international aktiv, sollten Sie an die verschiedenen Zeitzonen denken. Passen Sie die Versandzeiten so an, dass jeder Abonnent und jede Abonnentin Ihren Newsletter zum richtigen Zeitpunkt bekommt.

A/B-Test nutzen

Bei einem A/B-Test werden zwei Varianten eines Newsletters miteinander verglichen, um letztlich die Version zu finden, die bei Ihren EmpfÀnger:innen am besten ankommt .

Mithilfe eines A/B-Tests kristallisiert sich also schnell heraus, was in Ihrem Newsletter funktioniert und was vielleicht noch einmal ĂŒberarbeitet werden muss. Dabei können Sie nicht nur den Betreff testen, sondern auch den E-Mail-Absender, Inhalte beziehungsweise verschiedene Newsletter Layouts.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema A/B-Testing.

Automatisieren Sie Ihr Newsletter Marketing

Fassen Sie bei Warenkorbabbrecher:innen mit einem Anschlussmailing nach, reagieren Sie auf eine Produktsuche, heißen Sie neue Newsletter-Abonnent:innen willkommen oder gratulieren Sie einfach nur zum Geburtstag. Und das ganz automatisiert dank Marketing Automation

Erfahren Sie hier alles ĂŒber die drei beliebtesten Marketing Automation Workflows.

Im Prinzip funktioniert Marketing-Automatisierung so: Sie legen Auslöser (Trigger) fest, die den Newsletter-Versand auslösen. Das können persönliche EmpfĂ€nger-Informationen wie beispielsweise JubilĂ€en oder Geburtstage sein, aber auch verhaltensbasierte Trigger wie das Öffnen einer E-Mail oder der Klick auf ein bestimmtes Produkt.

Die meisten Newsletter Softwares – Sendinblue inbegriffen – bieten Automatisierungs-Features inklusive vorgefertigter Automation Workflows an. Die Willkommens-E-Mail ist zum Beispiel ein sehr hĂ€ufig genutztes Automatisierungs-Mailing und ermöglicht Ihnen, von Anfang an mit Ihren Abonnent:innen in einen Dialog zu treten und weitere WĂŒnsche und Interessen herauszufinden.

Noch mehr Tipps ĂŒber Marketing Automation sowie ein kostenloses E-Book zum Thema erhalten Sie hier.

💡 Tipps fĂŒr die Newsletter-Auswertung

Ein weiterer SchlĂŒssel fĂŒr erfolgreiches E-Mail Marketing ist die Analyse Ihrer Newsletter Performance.

Erfahren Sie im Folgenden die wichtigsten Tipps und Tricks zum Thema Newsletter-Auswertung:

Beobachten Sie die wichtigsten Kennzahlen

Behalten Sie jederzeit den Überblick und analysieren Sie die wichtigsten Erfolgswerte wie zum Beispiel die Zustellrate, Öffnungsrate, Klickrate und Conversion Rate sowie die Abmeldungen und Bounces. Ihre Reports geben Ihnen Auskunft ĂŒber die Performance jedes einzelnen Mailings.

Erfahren Sie hier mehr ĂŒber die Bedeutung und Berechnung der wichtigsten Kennzahlen im Newsletter Marketing.

Werten Sie Ihre letzten Kampagnen aus

Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse auch mit vergangenen Kampagnen und schauen Sie, wie sich sich die Klickraten und Öffnungsraten bei Ihnen im letzten Jahr entwickelt haben. Denn nach dem Newsletter-Versand ist vor dem Newsletter-Versand. 

Jede abgeschlossene Newsletter-Kampagne – ob Erfolg oder Misserfolg – liefert Ihnen wertvolle Learnings, die Ihnen beim Planen Ihres nĂ€chsten Newsletters helfen. 

Vergleichen Sie sich mit Ihrer Konkurrenz

Wo stehen Sie im Branchenvergleich? Einblicke in die Newsletter Performance Ihrer Mitbewerber:innen helfen Ihnen dabei, Ihre eigenen Newsletter-Kennzahlen besser einzuschĂ€tzen. 

Werfen Sie einen Blick in unseren kostenlosen Branchen Benchmark 2020. Wir haben fĂŒr Sie mehrere Millionen Mailings analysiert und Ihnen die Durchschnittswerte der fĂŒnf wichtigsten E-Mail Marketing-Kennzahlen kompakt zusammengetragen. 

Automatisches Abmelde- und Bounce Management

Eine Newsletter Software wie Sendinblue protokolliert automatisch Abmeldungen fĂŒr jede versendete E-Mail. Diese E-Mail-Adressen werden automatisch in eine inaktive Liste verschoben. Dies erspart Ihnen viel manuelle Arbeit und Sie können sich sicher sein, dass Ihre Kontaktliste immer auf dem aktuellsten Stand ist.

Grund fĂŒr die Abmeldung herausfinden

Jede Newsletter-Abmeldung ist natĂŒrlich zunĂ€chst einmal ein Stich in jedes Marketerherz. Aber statt verloren gegangenen EmpfĂ€nger:innen nachzutrauern, fragen Sie sie lieber nach dem Grund ihrer Abmeldung. 

Richten Sie beispielsweise eine Seite ein, auf die EmpfÀnger:innen weitergeleitet werden, nachdem sie auf den Abmeldelink geklickt haben. So können Sie Ihren Newsletter optimieren und eventuell weitere Abmeldungen vermeiden.

đŸ’Ș Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachmachen

Mit unseren 33 Newsletter-Tipps wissen Sie nun, worauf es bei erfolgreichem Newsletter Marketing ankommt. 

Theorie ist jedoch natĂŒrlich nur die eine Sache. Der beste Weg Ihr Newsletter Marketing zu optimieren, ist ĂŒber die Praxis. Probieren Sie also beim Erstellen Ihres nĂ€chsten Newsletters ein paar unserer Tipps aus, experimentieren Sie mit verschiedenen Newsletter Designs herum und passen Sie Ihr Newsletter-Anmeldeformular an.

Wir wĂŒnschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren und beim Versenden Ihrer nĂ€chsten Newsletter-Kampagne.

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