Oktober 22, 2019

Ein Newsletter-Betreff, der Ihre Empfänger überzeugt

Lesezeit ungefähr 6 min

Der Newsletter-Betreff ist Ihr ganz persönliches Aushängeschild – das Erste, was Ihr Empfänger von Ihrer E-Mail überhaupt wahrnimmt. Das Prinzip ist simpel: Je überzeugender der E-Mail-Betreff ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Newsletter auch wirklich geöffnet wird.

Selbst die beste Kampagne nützt Ihnen leider nichts, wenn die Betreffzeile nicht ansprechend und langweilig ist. Ihre Aufgabe ist es, neugierig zu machen und zu überzeugen. Keine Sorge – wir verraten Ihnen, wie.

Der richtige Newsletter-Betreff für Ihr Mailing

Der Newsletter-Betreff ist der einzige Part vom Newsletter, der schon vor dem Öffnen zu sehen ist. Vergleichen Sie die Betreffzeile mit einer Geschmacksprobe – wenn es Ihnen schmeckt, sind Sie bereit, sich darauf einzulassen.

Als Grundvoraussetzung für ein überzeugendes Mailing ist die Betreffzeile insbesondere für eine gute Öffnungs, Klick- und Conversionrate verantwortlich. Ganz schön viele Verantwortlichkeiten für einen kleinen Newsletter Part und genau deswegen auch so wichtig. 

Der wohl schwierigste Part: Sie müssen auf kleinster Fläche mit nur wenigen Zeichen punkten, um die Empfänger zum Öffnen zu bewegen – und das, in den ersten Sekunden. 

Wie sieht eine gute Newsletter-Betreff-Länge aus?

Kurz, knapp, knackig: Die perfekte Betreffzeile stützt sich auf drei wesentliche Punkte. Die Länge, die Positionierung der Inhalte und den Inhalt der E-Mail-Betreffzeile selbst. Es stimmt, dass der Newsletter-Betreff möglichst kurz gehalten werden soll. Nichts ist für den Empfänger nerviger, als ein Newsletter im Postfach, dessen Betreff nicht vollständig angezeigt werden kann. Wie lang genau der Betreff sein darf, hängt immer vom E-Mail Client ab. 

Tipp: Versuchen Sie, im Newsletter-Betreff eine Länge von 70 Zeichen nicht zu überschreiten.

Die goldenen Regeln der Betreffzeilen

Damit Sie maximale Erfolge für Ihre E-Mail-Marketing-Kampagne erreichen, haben wir die goldenen Regeln der Newsletter-Betreffe übersichtlich für Sie zusammengefasst.

1. Wer motiviert, der gewinnt

Um Ihren Empfänger dazu zu bringen, den Newsletter zu öffnen, sollten Sie Anreize schaffen. Versenden Sie Newsletter mit Betreffzeilen, die auf das individuelle Kaufverhalten des Kunden abgestimmt sind.

Zum Beispiel: Frau Müller ist Ihre Kundin, die besonders häufig Damenschuhe in Ihrem Online-Shop einkauft. In der Betreffzeile deuten Sie am besten schon an, dass es sich um eine Neuigkeit aus genau diesem Bereich handelt. Das sorgt für besonders hohe Öffnungsraten.

Die Betreffzeile könnte zum Beispiel so aussehen: Jetzt 20% Rabatt auf die neue Damenschuh-Kollektion sichern, Frau Müller.

Bieten Sie passend dazu verschiedene Produkte an, die Frau Müller für ihre neuen Schuhe gebrauchen könnte. 

Es ist immer eine gute Idee, die Sonderaktionen in der Betreffzeile zu terminieren. Durch das begrenzte Angebot ist der Anreiz höher, den Newsletter zu öffnen. Die Betreffzeile könnte so lauten: Schlussverkauf – nur heute bis 23:59 Uhr!

2. Newsletter-Betreffe mit Persönlichkeit

Eine individualisierte Betreffzeile lässt darauf schließen, dass sich dahinter auch personalisierte Inhalte verbergen. Geben Sie Ihrem Kunden das Gefühl, nicht nur Teil eines Massenversandes zu sein, sondern ein ganz besonderer Empfänger in Ihrer Liste.

Ist Ihnen der Name Ihres Empfängers nicht bekannt, können Sie sich trotzdem eine “persönliche” Ansprache einfallen lassen. Zum Beispiel so:

  • Lieber Fashion-Freund, sichere dir 20% Rabatt!
  • Hallo Abenteuerlustiger, das sind die 10 besten Reiseziele!
  • Lieber Bücherwurm, jetzt 1 Buch kaufen und 1 dazu erhalten!

3. Weichen Sie der Spam-Falle geschickt aus!

Welche Begriffe locken Ihre Kunden wahrscheinlich am meisten? Richtig: Begriffe wie “kostenlos”, “gratis”, “umsonst” oder “Geschenk”. Wir als Menschen lieben kostenlose Zugaben und Geschenke einfach zu sehr, um diesen Begriffen zu widerstehen.

Doch welche Begriffe werden von E-Mail.Providern oft als Spam eingestuft? Leider eben genau diese Begriffe. In der Welt des E-Mail Marketing können Spam-Filter und Blacklists Ihre mühevolle Arbeit in nur wenigen Sekunden komplett unbrauchbar machen.

Keine Sorge – wir verraten Ihnen, wie Sie diese Hürde am besten überwinden. Zum einen sollten Sie sehr werbliche Begriffe sicherheitshalber vermeiden. Es gibt genügend Wordings, die ganz genau kommunizieren und trotzdem Anreize schaffen. Am effektivsten ist natürlich die Nutzung einer professionellen Newsletter Software.

Bei uns werden Mailings über gewhitelistete Server gesendet. Das bedeutet, dass Ihre E-Mail ohne Spam-Verdacht direkt ins Postfach Ihrer Empfänger zugestellt wird. Die Server sind als vertrauenswürdig eingestuft und weichen der Spam-Prüfung so geschickt aus.

4. Das 1×1 der Sprache

Sprache ist nicht nur zum simplen kommunizieren da. Mit Sprache können Sie Bilder oder sogar ganze Geschichten für Ihre Empfänger malen und echte Emotionen in Ihnen auslösen. Machen Sie sich Sprichwörter, witzige Sprüche oder bekannte Zitate zu Nutze, die zu Ihrem Newsletter-Inhalt passen.

5. Welche Betreffzeilen gefallen Ihnen besser?

Warum wieder verschlafen, wenn die besten Wecker Angebote sind? vs. Unser Super-Sale-Weekend exklusiv für Sie!

Der frühe Vogel fängt das Angebot, Herr Schmidt! vs. Der Winter-Sale startet morgen um 6:00 Uhr!

6. Das Zauberwort der Newsletter-Betreffzeilen

Das Zauberwort lautet Relevanz. Das ist der wichtigste Aspekt, wenn es darum geht, den Leser zu überzeugen. Überprüfen Sie Ihre Betreffzeilen mit unserer Checkliste:

Checkliste: Der perfekte Newsletter-Betreff

  • wichtigste Inhalte zuerst
  • Länge und Zeichenanzahl beachten
  • ihr Newsletter hält, was die Betreffzeile verspricht
  • Rabatte und Gutscheine mit konkreten Zahlen
  • Achtung: Spam-Regeln!
  • persönliche Ansprache
  • zeitlich begrenzte Angebote
  • individualisierte Betreffzeilen

Unicode-Symbole und Emojis als Erfolgskick

Sprechen Sie Ihre Empfänger mit mehr als nur Worten an. Auch wenn Sie mit Sprache alleine schon ganz wunderbare Bilder malen können, sind Unicode-Symbole und Emojis ein hilfreiches Tool, um die Bilder noch bunter zu gestalten und klare Assoziationen auszulösen.

Betreffzeilen lassen sich so ideal noch weiter optimieren. Der Unicode-Standard beinhaltet nicht nur unsere Schriftzeichen: Auch Symbole, Smileys, Figuren und Pfeile haben sich über die Jahre eingereiht. 

Nützliche Symbole sind zum Beispiel Schneemänner ☃, Totenköpfe ☠ oder Regenschirme ☂. Die Auswahl scheint schier endlos – Sie finden garantiert das passende Symbol für Ihren Newsletter.

Tipp: Je außergewöhnlicher das Symbol, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass das Mailing geöffnet wird.

Der kleine Bruder der Unicode-Symbole sind Emojis. Nicht nur in privaten Chat-Konversationen werden Emojis gerne genutzt. Auch im professionellem Umfeld finden sich Emojis immer häufiger wieder. Sie bedeuten schon lange nicht mehr, dass eine E-Mail verspielt oder nicht seriös ist. Besonders im Bereich E-Commerce sind Symbole und Emojis sehr hilfreich.

Die möglichen Darstellungsprobleme müssen Sie ganz individuell gegen den Nutzen abwägen. Ein Emoji, was in der Betreffzeile nicht dargestellt werden kann, ruiniert noch lange keine Betreffzeile.

Ein Emoji, was der Betreffzeile das gewisse Etwas verleiht, kann unter Umständen der ausschlaggebende Erfolgsfaktor sein. Die gängigen Emojis werden heutzutage ohnehin von den allermeisten Betriebssystem und Geräten unterstützt.

Fazit – ein guter Anfang setzt den Ton

Der Newsletter-Betreff ist der Teil, den Ihr Empfänger zuerst sieht und damit ganz besonders wichtig. Achten Sie darauf, eine kurze und knappe Formulierung zu finden, die das Interesse weckt und einen Anreiz schafft, die E-Mail zu öffnen.

Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen und basteln die perfekte Betreffzeile aus einer kreativen Formulierung, passenden Emojis und einer überzeugenden Motivation.

Nicht vergessen: Zwar sollten Sie besonderes Augenmerk auf die Betreffzeile legen, dabei aber nicht den Newsletter-Inhalt aus den Augen verlieren. Nicht die Öffnungsrate ermöglicht Ihnen Umsätze, sondern die Verkaufszahlen.

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