November 26, 2021

­­Landingpage erstellen: So geht’s 💪

Lesezeit ungefähr 11 min
Landingpage erstellen: So geht's!

Die Landingpage gehört mit zu den wichtigsten Tools im E-Commerce Marketing. Denn Landingpages sind diejenigen Seiten, die letztlich für Ihre Conversions und somit für Ihren Umsatz sorgen.

Lesen Sie hier, was genau eine Landingpage ist und wie Sie mit Sendinblue in 5 Schritten eine erstellen.

🤔 Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist eine einzelne Seite, auf der Ihre Besucher:innen „landen“, nachdem sie auf einen sogenannten Call to Action (CTA) Button geklickt haben. 

Diese Seite ist gezielt darauf ausgerichtet, Nutzer:innen aus bestimmten Kanälen und mit bestimmten Absichten zu empfangen und zu einer gewünschten Handlung zu motivieren. Diese Handlung heißt im Marketing „Conversion“. Das können Käufe, Newsletter-Anmeldungen, E-Book Downloads oder andere Conversions sein.

Kennen Sie schon die 11 wichtigsten KPIs im E-Commerce?

Landingpages bewerben ein bestimmtes Angebot

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie schalten eine Google-Anzeige für die Suche „günstige Sportschuhe kaufen“. 

Wohin führen Sie die Suchenden, die darauf klicken? Am besten auf eine attraktive, seriöse Shop-Seite mit einer guten Auswahl an günstigen Sportschuhen – und nicht auf die Startseite eines Shops, wo noch viele andere Produkte angeboten werden.

Denn dort müssten die Interessierten erst selbst nach den günstigen Schuhen suchen, und bei jeder zusätzlichen Hürde springen wieder einige ab und Sie verlieren potenzielle Kund:innen.

Eine Landingpage in Kombination mit passenden Google-Anzeigen ist ein klassischer Anwendungsfall. Doch eine solche Seite ist auch in anderen Konstellationen sinnvoll – immer dann, wenn es darum geht, gezielt ein bestimmtes Angebot zu bewerben.

So kann eine Landingpage auch darauf abzielen, den Suchmaschinen-Traffic für ausgewählte Keywords (Suchbegriffe) aufzufangen. Anders als etwa die Startseite eines Shops eröffnet dies die Möglichkeit, den ganzen Content der Seite auf die entsprechenden Keywords, Themen und Absichten zu optimieren.

Darüber hinaus funktionieren Landingpages auch hervorragend zusammen mit E-Mail Marketing. Auch eine E-Mail führt Leser:innen meist über Links zur Website. Sie erzielen mehr Conversions, wenn Sie zusätzlich auf eine Landingpage verlinken, die genau das bietet, was die Betreffenden in der E-Mail angeklickt haben.

🚀 So planen Sie Ihre Landingpage

Wie gehen Sie nun vor, wenn Sie eine Landingpage erstellen möchten, die auch wirklich Gewinn abwirft? 

Behalten Sie hierbei vor allem zwei Punkte im Hinterkopf: das Ziel und die Funktion der Seite im Sales Funnel.

Lassen Sie sich inspirieren: 7 Landingpage-Beispiele für mehr Conversions.

Das Ziel Ihrer Landingpage definieren

Damit Ihre Landingpage effektiv ist, muss sie einem glasklaren Zweck dienen, das heißt, Besucher:innen zu einer ganz bestimmten Handlung animieren. Diese Handlung ist Ihr Zweck bzw. Ihr Ziel. 

Mögliche Ziele einer Landingpage sind etwa diese:

  • Ein Produkt kaufen
  • Einen Newsletter abonnieren
  • Sich als Nutzer:in anmelden
  • Ein Whitepaper herunterladen
  • Für ein Webinar anmelden
  • Informationen zu einem Angebot erhalten
  • Sich über den Start einer neuen Website oder eines Dienstes benachrichtigen lassen
  • Eine Anwendung herunterladen
  • Einen Rückruf erhalten

Wie gesagt: Ihre Landingpage sollte immer genau ein klares Ziel verfolgen – nicht mehrere. 

Vermitteln Sie eindeutig die Vorteile Ihres Angebots, vermeiden Sie Ablenkungen und verwenden Sie einen klaren Call to Action. Dieser kann auch mehrfach auf der Seite vorkommen – wenn es derselbe ist.

Die Funktion Ihrer Landingpage im Sales Funnel definieren

Der Sales Funnel oder Verkaufstrichter beschreibt die verschiedenen Phasen, die eine Person auf dem Weg zur Conversion durchläuft. Das Modell tritt in vielen Varianten auf. Grundsätzlich wird immer in diese vier Phasen unterschieden:

  1. Aufmerksamkeit
  2. Interesse
  3. Verlangen
  4. Handlung

Eine bestimmte Anzahl von Nutzer:innen sehen zum Beispiel einen Facebook-Beitrag oder einen Werbebanner von Ihnen (Aufmerksamkeit). Eine Teilgruppe davon interessiert sich dafür und rutscht somit in Phase 2 (Interesse) weiter. Eine kleinere Gruppe hiervon entwickelt den Wunsch, Ihr Angebot oder ein ähnliches in Anspruch zu nehmen (Verlangen), und eine noch einmal kleinere Personengruppe entscheidet sich schließlich dafür (Handlung).

Diese Customer Journey kann sich im Prinzip innerhalb von Sekunden abspielen. Doch die Regel ist eher, dass etwas Zeit vergeht, während sich Menschen von den höheren Stufen zu den niedrigeren weiterbewegen.

Zum Beispiel abonnieren sie bei Interesse einen Newsletter, lesen diesen ein paar Mal, entwickeln dann ein Verlangen und entscheiden sich etwas später zur Handlung. Das kann Wochen oder noch länger dauern und sich über diverse Marketing-Kanäle hinweg abspielen.

Aber wo im Sales Funnel soll sich nun Ihre Landingpage befinden? 

Eine Landingpage kann beispielsweise allgemeine Informations-Suchanfragen aufgreifen, um Ihr Produkt vorzustellen. Oder sie wendet sich an Nutzer:innen, die bereits gezielt nach einem Produkt dieser Art suchen.

Entsprechend unterschiedlich müsste die Landingpage in diesen und anderen Szenarien gestaltet sein. Hier ein klares Konzept zu haben ist die wichtigste Voraussetzung für die Gestaltung einer erfolgreichen Landingpage.

Bestätigung oder Upselling – nach der Landingpage

Zur Erstellung einer Landingpage gehört auch, bereits an den nächsten Schritt zu denken: Was soll geschehen, nachdem Nutzer:innen die vorgesehene Handlung ausgeführt haben?

Im Wesentlichen bieten sich zwei Optionen: die Handlung mit einem Dankeschön zu bestätigen oder ein Upselling.

Bestätigungs- und Danke-Seiten

Nutzer:innen sollten immer genau erkennen können, wo sie sich im jeweiligen Prozess befinden.

Deshalb ist eine Bestätigung nach der Conversion wichtig. Auch wenn Sie eine E-Mail als Bestätigung versenden, gehört eine Folgeseite dazu, die signalisiert, dass die Aktion ausgeführt wurde.

Eine gute Gelegenheit, danke zu sagen! Außerdem können Sie Nutzer:innen noch einmal in ihrer Entscheidung bestärken und an die Vorteile erinnern, die sie erwarten. So vergrößern Sie die Vorfreude auf eine Lieferung und verbessern die Chancen, dass Empfänger:innen das heruntergeladene E-Book auch wirklich lesen.

Upselling-Seiten

Upselling bedeutet, einen erfolgreichen Verkauf zu nutzen, um weitere Angebote zu unterbreiten. Zum Beispiel können Sie ein Produkt anbieten, das gut zum bereits gekauften passt. Oder Sie bieten ein Upgrade auf ein Premium-Konto an, ein Abonnement und so weiter.

Sie haben eine gute Chance, so mehr aus Ihren Conversions herauszuholen. Wenn Ihre Angebote gut zu den Interessen der Betreffenden passen, wird sich niemand davon belästigt fühlen. Sie können also nur gewinnen.

😍 Mit Sendinblue in 5 Schritten zur eigenen Landingpage

Als All-in-One Plattform für digitales Marketing bietet Sendinblue natürlich auch Landingpages in seiner Toolbox an (im Premium- und Enterprise-Paket).

Mit dem Drag & Drop Editor erstellen Sie im Nullkommanix Landingpages, die fantastisch aussehen und zu Ihrer Marke passen – ganz ohne Programmierkenntnisse. So geht’s:

Schritt 1: Landingpage konfigurieren

Im ersten Schritt legen Sie Grundaspekte Ihrer Landingpage wie das Template, das Logo und Schriftarten fest. 

  1. Gehen Sie zu Kontakte 
  2. Gehen Sie zur Registerkarte Landingpages im linken Navigationsmenü
  3. Klicken Sie oben rechts auf Eine Landingpage erstellen

Wählen Sie nun ein Template aus, also eine Vorlage mit vorgefertigtem Design und Aufbau. Dabei haben Sie drei Möglichkeiten:

  • Eine Landingpage neu erstellen
  • Ein vorgefertigtes Template aus der Galerie verwenden
  • Eine bestehende Landingpage aus Ihren Seiten duplizieren

Meist ist es das einfachste, ein vorhandenes Template zu wählen und nach Wunsch anzupassen. Klicken Sie auf Loslegen, wenn Sie sich für ein Template entschieden haben.

Mit Sendinblue in 5 Schritten zur eigenen Landingpage

Geben Sie als Nächstes Ihrer Landingpage einen Namen. Wenn Ihnen nicht so schnell der perfekte Titel einfällt – macht nichts, Sie können ihn jederzeit unter Einstellungen ändern.

Dort können Sie nun noch einige weitere Parameter für das Erscheinungsbild und Branding Ihrer Seite festlegen: Schriftarten, Stile, Logo und Favicon. Gestalten sie alles nach Wunsch und entsprechend Ihrer Corporate Identity und gehen Sie dann weiter zum nächsten Schritt.

Schritt 2: Die Struktur Ihrer Landingpage definieren

Jede mit Sendinblue gestaltete Landingpage hat eine bestimmte Struktur. Diese besteht aus Abschnitten, Zeilen, Spalten und Elementen.

Schritt 2: Die Struktur Ihrer Landingpage definieren

Abschnitte

Abschnitte sind horizontale Blöcke, die sich über die ganze Breite der Seite erstrecken. Sie können Abschnitte selbst gestalten oder vorgefertigte Vorlagen nutzen.

Zeilen und Spalten

Jeder Abschnitt besteht aus Zeilen, die Sie in bis zu vier Spalten unterteilen können. Dadurch können Sie die Elemente auf Ihrer Landingpage frei positionieren und anordnen.

Elemente

Elemente sind die eigentlichen Inhalte wie Texte, Bilder, CTA Button, Trenner, Formulare, Icons, Videos, Logos und HTML-Code.

Die Struktur bearbeiten

Sie können nach Belieben Abschnitte, Zeilen und Spalten hinzufügen. Dies geht sowohl direkt in der Vorlage, wenn Sie mit der Maus darüber fahren, sowie vom linken Seitenmenü aus.

Im Layout-Menü können Sie Ihre Abschnitte, Zeilen, Spalten und Elemente einfach per Drag & Drop verschieben und so neu arrangieren. Ebenso können Sie sie dort duplizieren oder löschen.

Schritt 3: Einstellungen der Elemente bearbeiten

Hier bearbeiten Sie verschiedene Eigenschaften der Elemente, also der eigentlichen Content-Bausteine auf Ihrer Landingpage. 

Dazu gehören Abstände, Sichtbarkeit auf verschiedenen Endgeräten, Hintergrundfarben und -bilder, Schriftarten, -größen und -ausrichtung, Bilder und Logos, Schaltflächen und Trenner.

Nutzen Sie das Kontextmenü zum jeweiligen Element, um die gewünschten Optionen auszuwählen und Ihre Inhalte ganz nach Ihren Vorstellungen zu gestalten.

Schritt 4: Formulare hinzufügen

Formulare sind ein wichtiger Bestandteil vieler Landingpages, insbesondere zur Lead-Generierung

In diesem Schritt können Sie bequem ein Formular konfigurieren. Die eingegebenen Daten finden Sie später direkt in Ihren Sendinblue-Listen wieder.

Fügen Sie über Abschnitte ein vorgefertigtes Formular oder über Elemente ein ganz neues hinzu. Beide können Sie anschließend frei anpassen und konfigurieren.

Erstellen Sie freiwillige und Pflichtfelder und legen Sie fest, in welchen Kontaktlisten die eingegebenen E-Mail-Adressen gespeichert werden sollen. Für die Felder haben Sie zahlreiche Konfigurations- und Gestaltungsoptionen.

Mit JavaScript Tracking können Sie ein Facebook Pixel oder Google Analytics einfügen. Öffnen Sie dazu den Bereich Tracking unter Einstellungen.

Testen Sie vor dem Speichern, wie Ihre Landingpage auf Desktop, Tablet und Smartphone aussieht und funktioniert. Auch hier können Sie Abschnitte auf ausgewählten Endgerätetypen verbergen.

Und natürlich können Sie hier auch eine Folgeseite festlegen, die nach dem Absenden des Formulars erscheint.

Erfahren Sie hier noch mehr rund ums Thema Online-Formulare erstellen.

Schritt 5: Landingpage veröffentlichen

Wenn Sie bereit sind, Ihre Landingpage zu veröffentlichen, klicken Sie oben rechts auf Launch.

Sie gelangen nun zu einer Vorschau Ihrer Seite mit dem Button Jetzt veröffentlichen darüber und der Seiten-URL direkt darunter.

Standardmäßig ist Ihre Landingpage auf einer Subdomain von Sendinblue gehostet. Doch Sie können sie auch auf Ihrer eigenen Domain (oder Subdomain) bereitstellen. Dazu ist es erforderlich, dass Sie zwei DNS-Datensätze bei Ihrem Hosting-Anbieter erstellen. In diesem Tutorial finden Sie eine schrittweise Anleitung für das Hosting Ihrer Landingpage auf Ihrer Domain.

Eine andere Möglichkeit, Ihre Landingpage als Bestandteil Ihrer eigenen Website zu veröffentlichen, ist die Bereitstellung als iFrame. Kopieren Sie einfach den iFrame Code Ihrer Seite und platzieren Sie ihn im Body einer neuen Seite, die Sie mit Ihrem CMS erstellen.

Entfernen Sie den Header und den Footer aus Ihrer Landingpage, damit sie sich nahtlos in Ihre bestehende Website einfügt.

Falls Sie alle Schritte noch einmal detailliert nachlesen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren ausführlichen Hilfeartikel zum Thema Landingpages.

🙌 Und nun Sie!

Ob Sie nun Ihre Kontaktliste erweitern, Ihr neuestes E-Book präsentieren oder für ein Event werben wollen – Sie wissen nun, wie Sie Ihre eigene Landingpage dafür erstellen. Aber vergessen Sie nicht, Ihre Seite ständig zu optimieren.

Jede Kundeninteraktion liefert Ihnen wertvolle Daten und Learnings, die Ihnen dabei helfen, Ihre Landingpage noch besser zu machen. 

Profi-Tipp: Indem Sie Ihre Landingpage duplizieren und anpassen, können Sie ganz einfach A/B-Tests durchführen und herausfinden, was am besten funktioniert. Viel Erfolg! 

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