Januar 16, 2020

10 Tipps, wie Sie garantiert nützliche E-Mail-Adressen sammeln

Lesezeit ungefähr 7 min

Haben Sie eine kreative und ausgeklügelte E-Mail-Marketing-Kampagne erstellt? Dazu können wir Ihnen schon einmal gratulieren! Nun fragen Sie sich sicher, wie Sie dieses Mailing unter Leute bringen können.

Erfolgreiches E-Mail Marketing stützt sich im Prinzip auf zwei Säulen: Wirkungsvolle Newsletter und eine qualitativ hochwertige und umfangreiche Empfängerliste. Damit es Ihnen gelingt, neue Interessenten zu gewinnen und Ihren E-Mail-Verteiler zu vergrößern, haben wir 10 nützliche Tipps zum E-Mail-Adressen sammeln für Sie zusammengefasst.

Empfänger: Die Basis für erfolgreiches E-Mail Marketing

Das Prinzip ist einfach: Kein Newsletter ohne E-Mail-Adressen. Aber beginnen wir von vorn: E-Mail Marketing ist mit einem besonders hohen ROI (Return on Investment) die effizienteste Disziplin im Online Marketing und anderen Bereichen wie Social Media damit weit voraus. Newsletter helfen dabei, Umsätze zu steigern und Kunden langfristig an Ihr Unternehmen zu binden.

Stellen Sie sich doch einmal die Frage, wieso sich potenzielle Abonnenten überhaupt für den Newsletter registrieren wollen. Welche Informationen streuen Sie regelmäßig per Newsletter an Ihre Empfänger? Welche Informationen könnten Sie noch per Newsletter bewerben? Beliebt sind natürlich Informationen über neue Produkte und Ihr Unternehmen. Geben Sie sich jedoch Mühe, das Lesen Ihres Mailings zum Erlebnis zu machen. Kaufempfehlungen per Newsletter oder spannende Rabattaktionen sind bei Ihren Lesern immer gern gesehen und sorgen für eine gewisse Interaktivität. 

Behalten Sie Eines immer im Hinterkopf: Ihr Leser will rechtzeitig und passend informiert werden. Er erwartet einen Top-Service, Produktempfehlungen, Rabatte und spannende News per E-Mail. Sie haben den harten Wettbewerb der E-Mail Marketer verloren, sobald der Empfänger Ihr Mailing als Spam empfindet oder sich beim Lesen gelangweilt fühlt.

So können Sie garantiert E-Mail-Adressen sammeln

Kommt Ihnen dieses Szenario bekannt vor: Sie haben viel Zeit und Mühe in die Erstellung Ihres Newsletters gesteckt und er ist Ihnen besonders gut gelungen. Sie klicken sich durch Ihre Empfängerliste und stellen fest: Mit diesem Verteiler könnten Sie den besten Newsletter bewerben und es würde trotzdem nicht viel nützen.

Sie befragen das Internet, was Sie jetzt am besten tun sollten und sind schnell in Versuchung, eine umfangreiche E-Mail-Liste käuflich zu erwerben. Klingt natürlich verlockend, oder? Hier sollten Sie die Notbremse ziehen – dieses Szenario gehört für Sie der Vergangenheit an.

Im Folgenden haben wir 10 nützliche Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie E-Mail-Adressen sammeln können.

1. Das Aufwand-Nutzen-Verhältnis zieht sich durch alle Bereiche des E-Mail Marketings

Wer kennt das nicht? Erst einmal überlegen, ob sich der Aufwand auch wirklich lohnt. Genau dieses Gefühl haben Ihre potenziellen Leser, bevor Sie Ihren Newsletter abonnieren. Gestalten Sie Ihr Angebot daher so interessant wie möglich.

Wird das Interesse eines Lesers geweckt, so ist dieser eher dazu bereit, Ihnen die E-Mail-Adresse und möglicherweise sogar einige kleine Extra-Informationen zu übermitteln. Diese können Sie später für die Personalisierung nutzen, um noch überzeugendere Newsletter zu versenden.

2. Vermeiden Sie Hürden im Anmeldeformular

E-Mail-Adressen und Empfängerinformationen sammeln? Ja! Und das um jeden Preis? Lieber nicht. Weniger ist oft mehr – das gilt auch für das Anmeldeformular. Natürlich möchten Sie am liebsten so viele Informationen über Ihre Empfänger sammeln, wie es nur möglich ist. Das kommt Ihnen insbesondere für die Zielgruppenerschließung und Empfängersegmentierung zu Gute. 


Machen Sie das Newsletter-Anmeldeformular für Ihre potenziellen Kunden allerdings unnötig kompliziert, verlieren diese verständlicherweise schnell die Geduld. Wer möchte sich schon gerne minutenlang damit aufhalten, einen Newsletter zu abonnieren? Rechtlich gesehen dürfen Sie ohnehin nur die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld abfragen, alle anderen Felder müssen freiwillig bleiben.

3. Widerstehen Sie der Versuchung: Kein käuflicher Erwerb von E-Mail-Adressen

Der käufliche Erwerb von E-Mail-Adressen in Verbindung mit einem erfolgreichen E-Mail-Verteiler erinnert maximal an einen unrealistischen Traum, aus dem Sie wahrscheinlich mit hohen Kosten und rechtlichen Konsequenzen wieder erwachen. Für Ihren Marketing-Erfolg sind gekaufte Adresslisten ohnehin meist wertlos und das Geld ist am völlig falschen Ende investiert.

E-Mail-Adressen kaufen widerspricht nämlich der goldenen Regel des E-Mail Marketings: Dem Double-Opt-In-Verfahren (DOI-Verfahren). Für den E-Mail-Versand muss immer die aktive Einwilligung des Empfängers vorliegen. Das ist bei gekauften Adressen logischerweise nicht der Fall.

Selbst wenn die Empfängerdaten aus diesen Listen korrekt und vollständig wären, würden sich diese Menschen höchstwahrscheinlich sowieso nicht für Ihr Mailing begeistern können. Und das Interesse Ihrer Abonnenten ist der Schlüssel zur langfristigen Kundenbindung. 

4. Wer sich an die Regeln hält, wird belohnt

Hier kommen wir noch einmal genauer auf das DOI-Verfahren zu sprechen.  Dieses funktioniert nach folgendem Prinzip: Der potenzielle Interessent meldet sich für Ihren Newsletter an. Anschließend erhält er eine Mail mit einem individuellen Bestätigungslink. Mit Klick auf diesen Link willigt der Empfänger aktiv dem Empfang Ihrer Newsletter ein. Herzlichen Glückwunsch, Sie dürfen ihn von nun an kontaktieren.

In der Realität geht dieser Prozess nicht immer so flüssig vonstatten. Sie werden ab und an feststellen, dass sich beim Eintragen der E-Mail-Adresse ein Tippfehler eingeschlichen hat. Aus rechtlicher Sicht ist es Ihnen leider nicht gestattet, diesen Fehler zu korrigieren, damit der Empfänger kontaktiert werden kann. Das muss der Empfänger in diesem Fall selbst regeln.

5. Social Media ist gut, E-Mail Marketing ist besser?

Sehen Sie Social Media als Stütze für Ihr E-Mail Marketing oder als Geheimwaffe für einen kleinen Extra-Boost an Reichweite. Je nach Branche und Art Ihres Unternehmens sind Sie wahrscheinlich auf Social Media vertreten und unterhalten Ihre Follower regelmäßig mit lustigen Bildern, informativen Posts und innovativen Gewinnspielen.

Bewerben Sie die Newsletter-Anmeldung doch einfach auf Ihren Kanälen und erreichen Sie so eine Gruppe an Leuten, die sich sonst nicht zu Ihrem Newsletter verlaufen hätten.

6. Vier gewinnt: Gutscheine, Rabatte, Gewinnspiele und andere Zugaben

Wenn Sie einmal mit sich selbst ehrlich sind werden Sie feststellen, dass auch Sie Ihre Daten nicht gern einfach so preisgeben. Menschen sind praktisch gestrickt und erhalten am liebsten etwas im Gegenzug für die eigenen Mühen.

Welchen besseren Weg gibt es also, als Ihre Empfänger mit Hilfe von Gutscheinen, Rabatten, Gewinnspielen oder anderen Zugaben wie Whitepaper zu einer Newsletter-Anmeldung zu bewegen? Sehen Sie dieses Prinzip als fairen Tausch an: Daten gegen Geschenk.

Wir haben noch eine gute Nachricht für Sie: Dieser Weg des E-Mail-Adressen sammeln ist oft besonders erfolgreich!

7. Don’t judge a book by its cover – zählt nicht für das Anmeldeformular

Auch wenn das gute Gewissen in uns oft das Gegenteil behaupten will: Auf das Aussehen kommt es doch an. Ein gut gestaltetes Anmeldeformular, das darüber hinaus die rechtlichen Vorgaben erfüllt, überzeugt Ihre potenziellen Abonnenten, sich anzumelden. Diese drei Komponenten sind besonders wichtig:

Verwendungszweck: Kurz und knapp – kommunizieren Sie deutlich, für welchen Zweck Sie die personenbezogenen Daten sammeln und verwenden.

Abmeldelink: Weisen Sie eindeutig auf die Abmeldemöglichkeit hin. Alles andere ist nicht nur rechtswidrig, sondern schreckt Ihre Empfänger ab. Die Möglichkeit, sich von einem Mailing abmelden zu können, beruhigt am Ende des Tages eben doch. Wer möchte schon ewige Verpflichtungen eingehen?

Datenschutzerklärung: Der Link zur Datenschutzerklärung muss unbedingt gesondert angegeben werden. Auch wenn sie wahrscheinlich niemand liest – der Empfänger bestätigt diese mit Klick auf den Double-Opt-In-Link.

8. Auffällig genug, aber nicht aufdringlich

Die Platzierung eines Anmeldeformulars ist ebenfalls wichtig für das Sammeln von E-Mail-Adressen. Ihr Empfänger sollte vom Anmeldeformular weder penetrant genervt werden, noch sollte er es bei Interesse lang im Wörter-Dschungel Ihrer Website suchen müssen. Halten Sie sich am besten an einen dieser drei Wege:

Pop-Up auf Ihrer Website: Pop-Ups sind die Fenster, die per Klick auf eine Website in einem gesonderten Fenster geöffnet werden. Und ja, Sie nerven – darüber sind wir uns einig. Aber Pop-Ups performen auch besonders gut – das ist ebenfalls Fakt. Wägen Sie also genauestens ab!

Link im unteren Bereich der Website: Verlinken Sie hier zur Newsletter-Anmeldung. Hier ist das Anmeldeformular unauffällig, aber schnell auffindbar aufgehoben.

Anmeldung im Blog: Liest ihr potenzieller Abonnent im Blog, so ist er aktiv auf der Suche nach mehr Informationen. Findet er das Anmeldeformular dann direkt bei einer solchen Wissenssammlung, kann er sich direkt für mehr relevante Inhalte anmelden.

9. Halten Sie keine bösen Überraschungen parat

Niemand möchte sich zum Newsletter anmelden, um dann tagtäglich mit potenziell schlechten Kampagnen und haufenweise Werbung genervt zu werden. Im Anmeldeformular können Sie deshalb bereits über Ihre Versandfrequenz informieren oder Ihre Empfänger auswählen lassen, an wie vielen Mailings sie gerne teilhaben möchten. Sie wiederum müssen Ihr Wort dann natürlich auch halten und die Versandfrequenz weder über- noch unterschreiten.

10. Keiner kauft gern die Katze im Sack

Haben Sie schon einmal eine größere Anschaffung gemacht, ohne sich vorher ausführlich zu informieren? Wahrscheinlich nicht. Genau so geht es potenziellen Lesern, die sich unsicher sind, ob Ihr Newsletter sie wirklich interessiert.

Schaffen Sie im Vorhinein Vertrauen und stellen Sie einen Link zu Ihrem Newsletter-Archiv zur Verfügung. So kann der zukünftige Empfänger ein bisschen stöbern und selber einschätzen, ob die Inhalte relevant sind oder nicht.

Fazit: E-Mail Adressen sammeln für starke Kampagnen

E-Mail-Adressen sammeln muss nicht schwer sein. Für das rechtssichere Erweitern Ihres E-Mail-Verteilers stehen Ihnen zahlreiche Türen offen. Nicht nur der Newsletter selbst ist ein wichtiger Aspekt, auch Merkmale wie Vertrauen, Belohnungen und das richtige Design helfen Ihnen, E-Mail-Adressen zu sammeln. Schon kleinste Änderungen an Ihrer Strategie können große Auswirkungen haben. Probieren Sie es selbst aus!

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