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April 6, 2020

Deshalb sollten Sie lieber keine E-Mail-Adressen kaufen

Lesezeit ungefähr 4 min

Um Newsletter versenden zu können, brauchen Sie natürlich Empfänger, die kontaktiert werden. Einen großen E-Mail-Verteiler mit zahlreichen E-Mail-Adressen kaufen – klingt verlockend, oder? Der vermeintlich einfachste Weg ist nicht immer der Beste.

Tatsächlich sprechen zahlreiche Gründe ausdrücklich gegen den käuflichen Erwerb von E-Mail-Adressen. Weshalb Sie also lieber keine E-Mail-Adressen kaufen sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Warum es sich nicht lohnt, E-Mail Adressen zu kaufen

Empfänger zu generieren erscheint auf den ersten Blick wie eine anstrengende und langwierige Angelegenheit. Die Versuchung, Adressen oder gesamte E-Mail-Listen zu kaufen ist hoch. Eine Millionen E-Mail-Adressen für einen mehr oder weniger annehmbaren Preis – wer kann da schon so einfach widerstehen?

Die Risiken, die dafür eingegangen werden müssen, sind es das jedoch nicht Wert. Welche das sind, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

1. Eine umfangreiche E-Mail-Liste bedeutet nicht automatisch Erfolg

Ein großer E-Mail-Verteiler ist keineswegs automatisch der Schlüssel zum Erfolg. Gekaufte E-Mail-Listen sind oft nicht nur fehlerhaft, sondern meist auch veraltet. Einen Teil der E-Mail-Adressen können Sie also überhaupt nicht nutzen. Der andere Teil interessiert sich höchstwahrscheinlich sowieso nicht für Ihr Mailing.

Stellen Sie sich das so vor: Sie gehen in ein italienisches Restaurant und erhalten eine Karte, mit chinesischen Speisen. Genauso fühlen sich die Empfänger der gekauften Adressen. Sie haben mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit einfach kein Interesse an Ihren Produkten und Neuigkeiten.

2. Rechtssicher in Ihrem E-Mail-Marketing-Erfolg

Rechtssicherheit ist insbesondere in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern ein großes Thema. Hier gilt das Double-Opt-In-Verfahren. Ihr Empfänger muss nach der Newsletter-Anmeldung über einen individuellen Bestätigungslink zustimmen, dass er auch wirklich von Ihnen kontaktiert werden möchte. Tut er das nicht, dürfen Sie Ihre E-Mail-Kampagne auch nicht an diesen Empfänger versenden.

Bei gekauften E-Mail-Adressen hat das logischerweise nicht stattgefunden. Sie bewegen sich also in rechtlich nicht ganz reinem Terrain. 

3. Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort …

Auch wenn Ihnen keine legalen Konsequenzen widerfahren, heißt das nicht, dass Sie ungestraft davonkommen. Wenn Sie Adressen kaufen und Newsletter versenden, werden sie möglicherweise von Spam-Filtern und Blacklists bestraft.

Achtung: Schon eine einzige Spam-Markierung kann dazu führen, dass sich Ihre Versand-Reputation verschlechtert. Das wiederum bedeutet, dass die Zustellrate sinken kann, auch wenn nur ein Teil der E-Mail-Adressen gekauft sind. Häufen sich die Spam-Markierungen landen Sie möglicherweise sogar auf einer Blacklist und sind bei bestimmten E-Mail-Providern zukünftig gesperrt – Ihr persönlicher E-Mail-Marketing-Tod.

4. Mit Geduld gelangen Sie ans Ziel

Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie die E-Mail-Adressen selbst gesammelt haben. Das geht zwar nicht so schnell wie E-Mail-Listen zu kaufen, ist aber deutlich nachhaltiger und zielführender. Dafür können Sie Interessenten ein Anmeldeformular für ihren newsletter anbieten. Dieses können Sie einfach auf Ihrer Website oder in Ihrem Onlineshop einbinden.

5. Eine Belohnung als Motivationsfaktor

Um schnell viele neue E-Mail-Adressen zu gewinnen, sollten Sie dene Interessenten im besten Fall einen Anreiz für die Anmeldung bieten. Sehen Sie das als fairen Tausch an: Daten gegen Belohnung. Wenn Sie es richtig anstellen, geht das fast genauso schnell, wie E-Mail-Adressen zu kaufen. 

Neukundenakquise funktioniert besonders gut, wenn Sie für die Newsletter-Anmeldung einen kleinen Gutschein als Belohnung verschicken, zum Beispiel 10% auf die erste Bestellung im Onlineshop. Exklusive Vorteile und Goodies sind immer ein guter Weg, schnell viele E-Mail-Adressen zu sammeln.

Die Vorteile liegen auf der Hand

  • Alle Empfänger haben sich selbst für Ihren Newsletter angemeldet. Das heißt, sie interessieren sich auf jeden Fall für Ihre Inhalte. Sie können sicher sein, dass ein großer Teil Ihrer Kontakte Ihren Newsletter öffnen und sich damit auseinandersetzen wird.
  • Die Abonnenten haben Ihren Newsletter eigenständig bestellt. Deshalb werden sie sich höchstwahrscheinlich auch an Sie erinnern und Ihre E-Mails nicht als Spam markieren, sondern sich darüber freuen.
  • Sie haben die volle Kontrolle über Ihre Empfängerliste und wissen genau, welche Empfängermerkmale dort hinterlegt sind. Die Kontaktdaten sind immer auf dem neuesten Stand und vollständig.

Fazit – nehmen Sie Ihre E-Mail-Liste selbst in die Hand

Es ist definitiv vorzuziehen, die E-Mail-Adressen selbst zu sammeln. Dieses Vorgehen erfordert zwar etwas mehr Geduld, erhöht aber die Qualität Ihrer Empfängerliste enorm und sorgt für langfristigen Erfolg. Wenn Sie mit Ihrem Newsletter auf lange Sicht erfolgreich sein möchten, sollten Sie also besser keine E-Mail-Adressen kaufen.

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