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Mai 6, 2020

Back to Business: So geht Marketing nach der Zwangspause

Lesezeit ungefähr 6 min


Europa bewegt sich Schritt für Schritt aus der Zeit der Einschränkungen heraus zurück in Richtung Normalität. Auch wenn dies ein noch langer Weg ist, ist es höchste Zeit für die Unternehmen, bereits jetzt die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten. 

Noch ist nicht einzuschätzen, welche Konsequenzen und welchen Schaden die Pandemie für Unternehmen angerichtet hat. Eines ist jedoch schon klar: Viele Unternehmen reagierten schnell, wurden digital und passten Ihre Angebote an. Viele lokale Geschäfte richteten sich auf E-Commerce ein, die digitale Kommunikation wurde auf ein neues Level gehoben. 

Doch wie geht es nun weiter. Was passiert mit all den neuen Maßnahmen und den neuen Lockerungen, die viele Länder nach und nach einführen? Wir erklären Ihnen, was Sie die kommenden Wochen beachten müssen und wie Sie Ihre neuen digitalen Errungenschaften und die Wiedereröffnung Ihres lokalen Geschäfts miteinander verbinden können. 

1. Social Distancing – Großes Wort, große Herausforderung

Ja, Social Distancing ist mittlerweile überall zu hören. Das Abstandsgebot ist in unseren Alltag eingezogen und wird so schnell auch nicht mehr wegzudenken sein. Das gilt auch für Geschäfte und Unternehmen. Punkt 1 für eine erfolgreiche und vor allem auch sichere Wiedereröffnung ist das Gebot des Abstandes auch. Bevor Sie den Verkauf in Ihrem Ladengeschäft wieder aufnehmen, müssen Sie die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Kunden gewährleisten können.

 Und so geht es:

  1. Rüsten Sie sich mit hydroalkoholischem Gel, Handschuhen und Masken für Ihre Mitarbeiter aus. Wenn Sie können – stellen Sie es Ihren Kunden zur Verfügung.
  2. Bringen Sie Markierungen am Boden an, um die soziale Distanzierung zu vereinfachen. 1,50 m ist der gängige Mindestabstand. Vor allem an den Kassen, an denen sich Warteschlangen bilden, ist eine Markierung angebracht. 
  3. Begrenzen Sie die Anzahl der Personen, die gleichzeitig in Ihrem Geschäft sind. Bei kleinen Geschäften mit hohem Andrang lohnt es sich, einen Mitarbeiter mit der Aufgabe an den Eingang zu stellen. 
  4. Kontaktlos zahlen verringert Ansteckungsgefahren und geht sowieso viel schneller als mit Bargeld. Ermutigen Sie Ihre Kunden dazu, kontaktlos zu zahlen.

Diese Maßnahmen sind absolut notwendig und werden bei Nichteinhalten tatsächlich auch geahndet. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass Ihr Geschäft wieder geschlossen wird. 

2. Aktualisieren Sie die Informationen zu Ihren Verkaufsstellen

Stellen Sie sicher, dass alle Informationen zur Wiedereröffnung Ihrer Geschäfte auf dem neuesten Stand sind. Heutzutage erfahren die meisten Verbraucher dies online, bevor sie in den Laden gehen. Es ist daher wichtig, dass Ihre Informationen im Internet, auf Ihrer Website, in Ihren sozialen Netzwerken und bei Google auf dem neuesten Stand sind. Aktualisieren Sie daher alle relevanten Informationen in Google My Business und auf all Ihren Plattformen. Hier sind die wichtigsten zu aktualisierenden Informationen:

Denken Sie zusätzlich zu den Online-Informationen daran, einige Tage vor Ihrer Wiedereröffnung ein Schild am Fenster Ihres Geschäfts anzubringen, um dies anzukündigen und auch Laufkundschaft über die Neuerungen zu informieren.  

  • Ihre Öffnungszeiten.
  • Ihre Kontaktinformationen (Telefon, E-Mail usw.).
  • Die Adresse Ihrer Verkaufsstellen.
  • Ein Text, der an die Maßnahmen erinnert, die in Ihren Filialen ergriffen wurden, um die soziale Distanzierung zu respektieren.

Denken Sie zusätzlich zu den Online-Informationen daran, einige Tage vor Ihrer Wiedereröffnung ein Schild am Fenster Ihres Geschäfts anzubringen, um dies anzukündigen und auch Laufkundschaft über die Neuerungen zu informieren.  

3. „Wir sind wieder für Sie da!” – Überbringen Sie die Botschaft an Ihre Kunden

Die meisten Geschäfte dürfen nun Schritt für Schritt und unter Auflagen wieder in den Verkauf starten. Bei den meisten Kunden herrscht jedoch noch Unklarheit, welche Geschäfte nun wirklich öffnen, welche nicht. 

Nun ist es Ihre Aufgabe Ihren Kunden davon zu erzählen. Erinnern Sie an sich, erläutern Sie, welche Maßnahmen Sie für die Sicherheit der Kunden und des Teams bereits umgesetzt haben und animieren Sie Ihre Kunden, Ihnen ein Besuch im Geschäft abzustatten.

Und wie erzählen Sie davon? Am besten via Newsletter, SMS oder sogar Postkarte. Das hängt allerdings stark von Ihrem Budget ab. Übrigens: Keine Sorge, Sie müssen nicht für jeden Kunden eine handgeschriebene Postkarte oder SMS erstellen. Dafür gibt es viele Tools, die diese Prozesse automatisieren und auf eine hohe Anzahl skalieren können. 

Kündigen Sie Ihre Wiedereröffnung außerdem in den sozialen Medien an und: sprechen Sie. Mundpropaganda ist in Zeiten der Krise ein gut funktionierendes Werkzeug.

4. Die Back-to-Business-Kampagne: Gutscheine und ein großes Hallo

Ja, die Lust auf einen wirklich entspannten Einkauf ist den meisten eher etwas vergangen. Kein Grund zur Sorge. Denn mit ein paar kleinen Kniffen kann dagegen angegangen werden. Starten Sie eine kreative und spontane Kampagne zur Wiedereröffnung. 

Diese sollte nicht einfach nur eine herkömmliche Kampagne sein. Binden Sie Gutscheine ein, die Ihre Kunden zum Kauf ermutigen. Oder überlegen Sie sich besondere Aktionen, außergewöhnliche Öffnungszeiten oder gar ein Gewinnspiel. 

Solche Aktionen und Gutschein-Angebote lassen sich am besten in eine einfache Newsletter-Kampagne integrieren. So erreichen Sie schnell und zuverlässig viele Menschen gleichzeitig. Dabei sind die Kosten besonders gering, es werden wenige Ressourcen benötigt und die Nachrichten landen direkt im Postfach Ihrer Kunden. 

Wir haben da ein paar Zahlen für Sie:

In einer Sendinblue-Umfrage speziell zum Thema Gutscheine gaben 19,31% der Befragten an, einen Newsletter abonniert zu haben, um Rabatte und Sonderangebote zu erhalten.

Besser: 38% der Befragten gaben an, in den letzten drei Monaten ein in einem Newsletter beworbenes Produkt gekauft zu haben!

Bieten Sie beispielsweise Gutscheine an, die nur in Ihrem Geschäft und nicht online einlösbar sind. So bringen Sie Interessenten und Neugierige mit Sicherheit in Ihren Laden. Natürlich können Sie die Gutscheine auch online einsetzbar machen. Mit einer solchen Kampagne generieren Sie primär Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen und Ihre Marke à la “keep me in your mind”. In der Krisenzeit besonders wichtig.

5. Finden Sie eine Lösung für Kunden, die nicht in den Laden gehen möchten

Bieten Sie Ihre Dienste trotz der Wiedereröffnung Ihres Geschäfts weiterhin online an.

Möglicherweise möchten nicht alle Ihre Kunden in Ihr Geschäft zurückkehren und mit zu vielen Personen in Kontakt treten. Ganz zu schweigen davon, dass es unbedingt erforderlich ist, die Anzahl der Kunden in Ihrem Geschäft zu einem bestimmten Zeitpunkt zu begrenzen. Daher ist es wichtig, Ihren Kunden weiterhin die Möglichkeit zu bieten, mit Ihnen zu kommunizieren und von zu Hause aus einzukaufen.

Für einige Unternehmen ist dies kein Problem, da sie bereits daran gewöhnt sind, Online-Dienste anzubieten. Für andere ist die digitale Welt noch recht neu und sie arbeiten noch an den neuen Herausforderungen, wie:

  • Eine Website pflegen
  • In sozialen Netzwerken aktiv sein
  • Regelmäßig Newsletter senden

Die Zeit der Krise ist eine besondere für uns alle. Aber auch wenn Sie aktuell noch etwas an den neuen digitalen Kanälen kämpfen: Es wird sich langfristig auch lohnen. Denn auch ohne Corona und Shutdown begann unsere Welt mehr und mehr, sich zu digitalisieren. Nutzen Sie die neuen Herausforderungen und die Chance, auch Ihr Unternehmen digital zu machen. Dabei können bereits kleine Schritte großes bewirken. Wir drücken Ihnen die Daumen und sind für Sie da. 

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